Montag, 10. Februar 2020

Noch mehr Überraschungen



Wir genießen die Tage auf dem Fort Pickens Campground mit Radfahren


langen Strandspaziergängen, hier die ruhigere Bayseite


und auf der anderen Seite der Inselspitze die wildere Golfseite,


relaxen am Strand,




genießen die legendären Sonnenuntergänge hier



und bei Vollmond wiedermal einen Abend  in Pensacola Beach.




Der Sonntag beginnt warm und sonnig und wir wollen erstmal ganz gemütlich draußen frühstücken. Da wir morgen abreisen müssen, haben wir nochmal viele Pläne für den traumhaften Tag heute gemacht.

Hartmut wirft verschlafen einen Blick durchs Fenster und sieht zufällig, wie der Campground Host an unserer Campsite ein Schild "reservated" anbringt. "Na, der hats aber eilig, das würde doch morgen auch reichen", sag ich. Da fällt unser Blick gleichzeitig auf unseren Reiseplan, den wir an den Schrank geheftet haben und wir erstarren beide. Unsere Buchung hier endet heute! Und für die nächste Nacht haben wir nichts!
Das bedeutet: schnelles Frühstück, alles zusammenpacken und den Platz räumen. Zwischendurch versuchen wir noch im Internet hier für eine Nacht einen Platz zu ergattern, finden zwei oder drei freie Campsites, doch für den gleichen Tag geht online buchen nicht mehr. Also fahren wir die ca. 4 Meilen zur Camping Registration - doch Fehlanzeige. Es gibt nichts mehr. Die drei freien Plätze sind nur für Zelte ausgerichtet und nicht für so einen großen RV. So ein Mist!

Ohne viel Hoffnung rufe ich den ab Montag von uns gebuchten Topsail Hill Campground in der Nähe von Destin an, Thomas der Parkranger meint, sie hätten noch  zwei freie Plätze, er dürfe die aber nicht telefonisch reservieren, die gingen nur "first come first serve", also wer als erster da ist, kriegt den Platz.  Inzwischen ist es elf Uhr und wir haben ca. 1 1/2 Stunden Fahrt dahin, ob das mal gut geht. Unterwegs kommen wir beim Henderson Beach Campground vorbei und fragen nach - alles voll! Ich rufe nochmal Thomas an, wir sollen kommen, sagt er, einen Platz hätten sie immer noch frei. Wir haben laut Navi noch 19 Minuten Fahrt vor uns, doch dann sind wir mitten in einer Baustelle. Es ist so aufregend!  Als wir endlich ankommen und ich ins Office stürme, sind zwei Leute vor mir. Eine Frau hat eine Reservierung, die ist also keine Konkurrenz. Dann kommt der nächste an die Reihe, ein Mann mit einem riesen RV, den er draußen geparkt hat. Er hat keine Reservierung, sagt, er möchte sich erstmal informieren, fragt nach Preisen etc. Thomas gibt ihm Unterlagen mit Infos und nimmt mich dran. Ich kann es nicht fassen: Juhu! Wir haben den Platz!
Puhh, das war spannend bis zur letzten Minute. Wir sind sowas von erleichtert und beziehen glücklich unser Plätzchen.



Später fahren wir mit den Rädern durch den Wald zum Strand und wir sind wiedermal richtig froh, dass wir sie gekauft haben, denn es ist doch ein ganz schönes Stück dort hin. Für Leute, die kein Rad haben und nicht laufen wollen fährt sogar ein Bähnchen vom Campingplatz zum Strand ;-)


Schon auf dem Boardwalk über die Dünen kriegen wir das Gefühl, wieder an einem ganz besonders schönen Ort zu sein!


Zur gelben Flagge weht hier eine blaue, wir haben keine Ahnung, was das bedeutet. Aber die Erklärung folgt sofort:


Auch hier treiben sie ihr Unwesen - die "blauen Portugieser" und es ist wieder Vorsicht geboten.


Vor uns liegt ein Traumstrand und wir brechen gleich zu unserem ersten Beach Walk auf.



Jede Menge Seesterne begegnen uns unterwegs und Seegurken, die "Regenwürmer des Meeres".


Hier ganz in der Nähe, bei Panama City, haben wir vor ein paar Jahren mal eine Thailänderin getroffen die in einer Plastiktüte Seegurken eingesammelt hat. Was sie damit macht, habe ich sie damals gefragt. Suppe kochen, war ihre Antwort. Wäre angeblich sehr lecker und in Asien eine Delikatesse.




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