Freitag, 23. März 2012

Las Vegas

Wir sind in Las Vegas!


Und ganz spontan haben wir uns im Internet ein Hotel gesucht, weil wir den Tipp bekommen hatten, dass das unter der Woche manchmal günstiger ist als der RV Park. Uns genauso war es dann auch. Wir sind im Excalibur direkt am Las Vegas Strip.

das Excalibur


Gestern Abend sind wir dann gleich losgezogen und haben den Strip unsicher gemacht:


Im Venetian haben wir dann "am Markusplatz" schön gegessen:





... und als wir den Strip zurück gelaufen sind - am Belaggio waren gerade die Wasserspiele an -

Bellagio
... haben wir mitten im Getümmel plötzlich die Londoner Familie mit dem Baby getroffen, die vor ein paar Tagen neben uns auf dem Campground standen. Die Welt ist ein Dorf.


Übrigens: Mit Reisekasse aufbessern in las Vegas war nix - wir waren im premium Outlet ;-)


Donnerstag, 22. März 2012

Death Valley




Zwei Tage waren wir im Death Valley, es war unglaublich beeindruckend - und es war wunderbar warm dort !




In Shoshone sind wir in den Valley gefahren...





 ... bei Badwater (Salzsee) waren wir 100 m unter dem Meeresspiegel....








Campground "Sunset" mitten in der Wüste

Unsere Nachbarn auf dem Campground waren aus British Columbia. Als sie mitgekriegt haben, dass wir aus Deutschland sind, haben sie uns erzählt, dass sie vor ein paar Jahren im Altmühltal zum Radfahren gewesen sind. Es hätte ihnen total gut gefallen, aber es „sei alles so klein in Deutschland“ – wie wahr!


GOLDEN CANYON 












MOSAIC CANYON





 

MESQUITE FLATS SAND DUNES











Unseren letzten Abend hier haben wir noch mal im Saloon verbracht. Wir saßen an der Theke und haben uns ganz locker und unverblümt in der vermeintlichen Sicherheit : "hier versteht uns ja keiner", auf Deutsch darüber unterhalten, ob der Barkeeper den „Dirty Martini“ richtig mixt. Plötzlich sagte er mit einem Seitenblick auf uns: „nicht perfekt – aber ok.“ Wir hatten dann noch viel Spaß mit ihm, er hat uns erzählt, dass er mal für drei Monate in Deutschland war und dort eine Frau kennen gelernt hätte. Deshalb habe er Lust bekommen Deutsch zu lernen…



Als wir dann zum Wohnmobil zurück gelaufen sind, waren wir überwältigt vom Sternenhimmel über der Wüste. So ein Sternenzelt haben wir noch nie zuvor gesehen! Millionen und Abermillionen Sterne, die bei uns nie zu sehen sind. Der Himmel war richtig hell erleuchtet!

Es muss eine Clique Indianer gewesen sein, die sich mitten auf dem Campground um ein Lagerfeuer versammelt hat. Trommeln erklangen – welch eine Stimmung mitten in der nächtlichen Wüstenwildnis!

durch Los Angeles und ab in die Wüste…




Nach einer wahrlich stürmischen Nacht in der Malibu Bay, in der ich froh war, dass es unser Womo nicht von der Klippe geweht hat, konnten wir am Sonntag ein richtig schönes Frühstück im Freien genießen, zwar war es immer noch „ein wenig windig“, aber sonnig und warm. Im „Malibu Seafood“, das direkt unterhalb des RV Parks liegt, haben wir uns dann noch mit „crab salad“ und „shrimps“ eingedeckt und sind gegen Mittag weiter gefahren Richtung Santa Monica. Dort war so ein heftiger Sandsturm, dass wir gar nicht ausgestiegen sind.
Los Angeles wollten wir wegen des irrsinnigen Verkehrs, vor dem uns schon jeder gewarnt hatte, nur im Norden durchfahren. Das ist auch der Grund, warum wir einen Sonntag für die Durchquerung der Stadt gewählt hatten. Es hat uns dann aber trotzdem noch gereicht:

und wir da mitten drin...

Über den Sunset Boulevard und die Hollywood Hills sind wir dann Richtung Pasadena in die Berge gefahren.




 

 Dabei kamen wir zunächst noch durch ein richtiges Unwetter, je näher wir dann aber der Wüste gekommen sind, desto freundlicher wurde es.




Unterwegs sind wir mehr zufällig auf die „Historic Route 66“ gestoßen und ein kleines Stück auf ihr gefahren.




Dann wurde es auch schon Zeit, sich nach einem Übernachtungsplätzchen umsehen. Mitten in der Wüste, in the „The Mojave Desert“ stießen wir plötzlich auf ein riesengroßes Outlet Areal bei der Wüstenstadt Barstow


 und kurz danach kam ein Hinweisschild „Camping“, dem wir schnell gefolgt sind. Und da sind wir nun gelandet:


 
Wir sind dann noch ein bisschen in der Gegend umher gelaufen und haben uns gefühlt wie im Wilden Westen. Auch die beiden „hosts“ hier vom Campground erinnern einen an so verhaute,  zwielichtige Typen, die in jedem schlechten Western irgendwie vorkommen.




Als wir heute früh aufgewacht sind, war die Welt aber in Ornung! Neben uns stand plötzlich  ein Cruise America RV, der heute Nacht noch nicht da gestanden hatte. Bei näherem Hinsehen haben wir ihn als den erkannt, der schon in Santa Barbara auf dem Parkplatz zufällig neben uns stand. Die Leute hatten wir damals jedoch nicht gesehen. Heute kamen wir dann mit ihnen ins Gespräch, es war eine junge Familie aus London mit einem 6 Monate alten Baby. Sie haben uns erzählt, dass sie das Wohnmobil vor einer Woche in San Francisco übernommen haben und gleich in den Yosemite gefahren sind. Wegen des vielen Schnees hätten sie ihr Vorhaben aber bald abgebrochen und seien schnell wieder umgekehrt.

Da waren wir richtig froh, dass wir uns aufgrund der Wetterlage spontan gegen eine Fahrt in den Yosemite entschieden hatten.

Dafür fahren wir heute in den Death Valley!